Plastik Alternativen und ihre Geheimnisse

Blogbeitrag - Plastik Alternativen und ihre Geheimnisse

Plastikbeutel, Verpackungen und Folien – die Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Bekleidungsgeschäfte sind übersäht davon.

Die meisten Produkte werden nach einmaligem Gebrauch weggeworfen, die dafür verwendeten Ressourcen, sei es Rohöl zur Herstellung von Kunststoffen oder Holz aus tropischen Wäldern, sind endlich und sehr wertvoll.

Wer hat nicht schon aus Bequemlichkeit eine Plastiktüte gekauft, weil er gerade nichts anderes dabeihatte? Fies wird es vor allem dann, wenn sich Plastikmüll dort versteckt, wo wir ihn nicht erwarten. So sind es zum Beispiel Wattestäbchen, Shampoo Flaschen oder Zigaretten, die unser ökologisches Herz bluten lassen.

Glücklicherweise gibt es kaum jemanden, der heutzutage noch nicht mit Alternativen zur herkömmlichen Plastikverpackung in Berührung getreten ist. Eins haben sie scheinbar alle gemeinsam, sie sollen unsere Umwelt schonen und dafür sorgen, das Bewusstsein der Menschen zu stärken. Aber sind diese Alternativen wirklich so gut, wie wir alle denken? Was hat es mit Babus, Papier und co auf sich?

Weltweit werden jährlich ca. 35 Fußballfelder Wald gerodet. Jeder vierte Baum wird anschließend zu Zellstoff für die Papierindustrie verarbeitet und landet beispielsweise als Einweg-Papiertüte beim Supermarkt um die Ecke. Das ist kein nachhaltiger Umgang mit einer so wichtigen Ressource.

Andere Stoffe, wie Palm- und Zuckerrohrblättern oder auch Maisstärke werden für die Produktion von Tellern oder Töpfen verwendet. Kritiker mahnen jedoch bereits, dass Geschirr etwa aus Palmblättern oder Maisstärke bei der Produktion energieintensiv sei – und der Rohstoff dafür aus Ländern komme, die dazu verleitet werden könnten, für neue Felder ihre Regenwälder abzuholzen.

Und wie sieht es mit dem neuen Trend Bambus aus?

„Bambus allein würde aufquellen, wenn er mit Flüssigkeit in Kontakt kommt. Um das zu verhindern, werden Melamin und Formaldehyd beigemischt. Das Veterinäruntersuchungsamt in Stuttgart stellte bei jedem zweiten bis dritten geprüften Becher Werte fest, die über den zugelassenen Grenzwerten für diese Stoffe liegen. Durch das Einfüllen von heißen Flüssigkeiten steige die Gefahr, damit in Kontakt zu kommen, so die Experten.“ (https://www.mdr.de/wissen/biokunststoffe-irrtuemer-102.html)

Auch wenn die Industrie hier noch nicht den Höhepunkt erreicht hat, um der Umwelt auch nachhaltig einen Gefallen zu tun, befindet sie sich auf einem guten Weg dahin. Studien zufolge wären Edelstahl und Porzellan momentan die besten und umweltfreundlichsten Alternativen.

Was wir auf jeden Fall alle sofort beginnen können, haben wir hier mal auf einen Blick für Euch zusammengefasst:

  1. Coffee To Go Becher vermeiden und stattdessen beispielsweise den Kaffee mit Freunden im Sitzen trinken (macht den Montagmorgen erträglicher)
  2. Einweg Geschirr und Plastik Strohhalme vermeiden. Bei der nächsten Grillparty einfach eigenes Geschirr mitbringen und ab damit in die Spülmaschine.
  3. (Wenn möglich) Leitungswasser trinken, statt unnötig Plastikflaschen zu schleppen.
  4. Obst und Gemüse saisonal beim Bauern um die Ecke kaufen und auf überflüssige Verpackung verzichten.
  5. Seife am Stück kaufen. Macht genauso sauber, wie aus der Tube
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