Sind vegane Süßigkeiten gesünder?

Sind vegane Süßigkeiten gesünder?

Mittlerweile findet man sie in so gut wie jedem Supermarkt oder Lebensmittelgeschäft vor – die Abteilung mit Lebensmittel, die ohne tierische Zusatzstoffe auskommen. Von Keksen, Schokolade, Gummibärchen bis hin zu Aufstrichen gibt es mittlerweile alles, was das vegane Herz begehrt. Doch was viele nicht wissen: auch hier verbergen sich kleine Sünde.

Vegane Schokolade

Fakt ist, dass die veganen Schoko-Alternativen vor allem in Sachen Kalorien nicht zwingend besser sind als herkömmliche Produkte. Dennoch können vor allem Schokoladen mit hohem Kakaoanteil damit punkten, dass sie oftmals keine künstlichen Aromen enthalten, hochwertige Süßungsmittel wie beispielsweise Kokosblütenzucker oder Roh-Rohrzucker verwendet und auf schonende Herstellung geachtet wird. Zudem kann diese sogar den Cholesterinspiegel senken.

Da Geschmäcker aber verschieden sind und Schokolade mit hohem Kakaoanteil für manche zu bitter ist, wird auch hier mit Geschmacksverstärkern, Süßungsmitteln und Aromen gearbeitet. Ein Pluspunkt der veganen Sorten: Viele der Hersteller verwenden Bioprodukte.

Vegane Gummibärchen

Damit Gummibärchen ihre Form behalten, greift man auf Gelatine zurück. Diese wird man im veganen Fruchtgummi vergeblich suchen. Anstelle davon wird für die vegane Alternative meist das pflanzliche Geliermittel Agar-Agar verwendet, das aus getrockneten Meeresalgen hergestellt wird. Algen sind eine gute Ballaststoff- und Mineralstoff-Quelle und Agar-Agar ist dazu auch noch sehr kalorienarm und geschmacksneutral. Gummibärchen bestehen in der Regel aus Fruchtsaft und werden entweder natürlich oder mit Süßungsmitteln gesüßt. Was Kalorien und Makronährstoffe angeht, lässt sich auch hier meist kein Unterschied zu dem herkömmlichen Fruchtgummi feststellen.

Viele, als vegan gekennzeichnete Lebensmittel sind von Natur aus pflanzlich. Trotzdem werden herkömmliche Produkte, auf die Ihr als Veganer verzichtet, „nachgebaut“. Stiftung Ökotest hat genau diese Lebensmittel getestet und stellt erstaunlicherweise fest: zu viel Salz, zu viel Zucker, ein hoher Fettanteil, chemische Stoffe für Geruch, Geschmack und Farbe, … In manchen Produkten wurden sogar Mineralölrückstände und genetisch veränderte Sojarückstände gefunden. Vegane Lebensmittel sind nicht grundlegend schlecht, aber eben auch nicht grundlegend gut. Deshalb setzen wir am allerliebsten auf die selbstgemachten Sünden. Sie sind nicht sehr zeitaufwändig, schmecken gut und man weiß genau, was drin ist.

Wir haben hier mal eines unserer liebsten und einfachsten Rezepte für Euch herausgesucht:

Saftige, vegane Waffeln

Zutaten:

200 g Mehl

1 Pck Backpulver

2 Pck Vanillezucker

350 g Sojamilch

50 g Orangensaft

30 g Pflanzenöl

Margarine

Zubereitung:

Waffeleisen vorheizen. Mehl mit Backpulver und Vanillezucker verrühren. Dann Sojamilch, Orangensaft und Öl dazugießen. Zu einem glatten Teig verrühren.

Das heiße Waffeleisen mit Margarine einpinseln. Teig in 3 Portionen in dem vorgeheizten Waffeleisen ausbacken.

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